AUSBILDUNGSZIELE

Abschluss (Diplom) als Bühnentänzer/in bzw. Tanzpädagoge/in,
einschließlich tänzerischer Bühnenreifeprüfung
Schwerpunkt Klassisch oder Modern wählbar

Berufsausbildung anerkannt nach § 2 BAföG
Regelausbildungszeit 3 Jahre (Verkürzung in Einzelfällen möglich)
Höchstschülerzahl je Klasse: 15, Unterrichtstunden je Woche: 30 - 40

Profijahr für Tänzer/innen mit Berufsabschluss zum Einstieg in das Berufsleben.

Basisjahr für Spätanfänger - auch nebenberuflich möglich

Kosten
Basisjahr bzw. Profijahr: € 200.-- pro Monat
Bühnentanz:
320.-- bis 400.-- pro Monat (inkl.Tanzpädagogik)

Für männliche Bewerber sowie bei außergewöhnlicher Begabung
sind ggf. Stipendien/Teilstipendien möglich.

Bühnenpraxis
Wird erlangt durch Mitwirkung in zahlreichen Vorstellungen, die teilweise in Zusammenarbeit
mit verschiedenen Kooperationspartnern durchgeführt werden, u.a. mit dem Staatstheater
Nürnberg, der Stadt Nürnberg, den Nürnberger Symphonikern, dem Dehnberger Hoftheater u.v.m.

zu den Informationen für den jeweiligen Schwerpunkt:

Klassisch Modern Profijahr  Basisjahr 

 

BASISJAHR
In einem Basisjahr können Tanzinteressierte die für eine Berufsausbildung erforderlichen
Grundlagen erwerben oder einfach ein intensives Trainingsjahr machen.
Der Stundenplan (20 Wochenstunden) wird an die individuellen Bedürfnisse und
Voraussetzungen angepasst, das Basisjahr kann auch nebenberuflich absolviert werden.
Wesentliche Fächer sind Klassisch, Modern, Jazz und HipHop, auch hier ist eine individuelle
Festlegung möglich.
Das Basisjahr kann auch kürzer als 12 Monate durchgeführt werden oder auch verlängert
werden. Der Einstieg ist im Allgemeinen jederzeit möglich.

Für das Basisjahr ist kein Vortanzen erforderlich, allerdings ist zur Gestaltung eines
optimalen Stundenplans ein Beratungsgespräch notwendig.

Die monatlichen Kosten betragen € 200.--

Ferien gemäß den gesetzlichen Schulferien des Bundeslands Bayern.
Teilweise verkürzte Ferien wegen Workshops und Vorstellungen.

PÄDAGOGISCHE ZIELE

Das Ziel einer beruflichen Tanzausbildung am Ballettförderzentrum Nürnberg e.V. ist die
Ausbildung von hervorragend geschulten Nachwuchstänzerinnen/-tänzern, die dem Anforderungsprofil
nationaler und internationaler Theater tatsächlich entspricht.
Dazu gehört unter anderem:
• eine sehr gute Technik im Hauptfach (Schwerpunkt), zugleich ein fundiertes Bewegungsrepertoire
in den weiteren tänzerischen Stilen;
• eine gute theoretische Ausbildung und Allgemeinbildung, um die Auseinandersetzung mit der
Rolle und dem Inhalt der Darstellung sinnvoll und eigenständig führen zu können und um
gleichzeitig auf eine Berufslaufbahn nach Beendigung der tänzerischen Karriere optimal
vorbereitet zu sein;
• (bei entsprechender Neigung:) Vorbereitung auf eine spätere berufliche Laufbahn in verwandten
Bereichen der darstellenden Kunst (Schauspiel, Pantomime, u.a.) sowie auf die tänzerischen
Berufszweige Pädagogik und Choreographie.

"Fördern durch Fordern, aber ohne zu Überfordern"

ist ein seit Jahren erprobter pädagogischer Grundsatz im Ballettförderzentrum Nürnberg e.V.
Exzellente künstlerische Ergebnisse und herausragende Leistungen lassen sich in der Arbeit
mit Kindern und Jugendlichen am besten durch Förderung der Motivation und Leistungsbereitschaft
erzielen. Die "Lust an der Leistung" wird durch die erfahrenen Erfolge geweckt und erhalten.
Charaktereigenschaften wie Disziplin, Fleiß, Durchhaltevermögen, Teamgeist und Misserfolgstoleranz
sind Voraussetzung für tänzerischen Erfolg. Die Förderung dieser Eigenschaften kann den Schülern
jedoch auch in allen anderen Lebensbereichen nützlich sein.
Diese Erkenntnis findet ihre Berücksichtigung in der Gestaltung des Unterrichts und des Lehrplans.
Sie spiegelt sich auch wider in den zahlreichen zusätzlichen Projekten und Aufgaben im
schulischen Umfeld. Die selbst gesetzten Ansprüche an die Persönlichkeitsbildung der
Schüler erfordern von Schulleitung und Pädagogen ein hohes Maß an Engagement,
das über gewöhnliche Unterrichtsaufgaben weit hinaus reicht.
Neben einer positiven und ermutigenden Atmosphäre im Unterricht, ist es insbesondere ein
guter Kontakt zwischen Pädagogen und Schülern sowie deren Eltern, der eine vertrauensvolle
Basis schafft, um eventuell anstehende Probleme und Schwierigkeiten zu besprechen.

 










 


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